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722 Buess, Otto

Findmittel

Version:November 2012
Veröffentlicht durch:Archiv für Agrargeschichte
Änderungen:
  • -
  • -
Sprache(n):Deutsch
Autor:Archiv für Agrargeschichte
Andere Findmittel:-

Archivbestand

Signatur:
722

Titel:
Buess, Otto

Entstehungszeitraum:
1950-1988

Verzeichnungsstufe:
Bestand

Art der Unterlagen, Umfang:
0.3 Laufmeter; Papier

Provenienz:
Buess, Otto

Verwaltungsgeschichte, Biographie:
Otto Buess wurde am 17. Juni 1919 als Jüngstes von fünf Kindern in Wenslingen in eine Bauernfamilie geboren. Nach dem Besuch des Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Gymnasiums in Basel, welches er mit der Matura abschloss, studierte Buess an der ETH Zürich Agronomie. Nach der Diplomierung 1945 war er vier Jahre als Assistent an der ETH tätig und absolvierte Praktikumsaufenthalte in England und Dänemark. 1949 promovierte Buess bei Friedrich T. Wahlen mit einer Arbeit zur Methodik der Diagnostizierung verdichteter Bodenhorizonte und zu Untergrundlockerungsversuchen auf Ackerböden. 1949 begann Buess seine langjährige Arbeit als Lehrer. Zuerst wirkte er an der Landwirtschaftlichen Fortbildungsschule in Baselland, ab 1953 beteiligte er sich am Aufbau der Landwirtschafts- und Haushaltungsschule Ebenrain in Sissach, welche 1956 eröffnet wurde. Von 1956 bis 1960 war Buess Lehrer und von 1960 bis 1984 Direktor der Landwirtschafts- und Haushaltungsschule Ebenrain. Daneben gehörte er der eidgenössischen Kommission für die Verbesserung der landwirtschaftlichen Ausbildung an und war Mitglied des Fachausschusses Ökologischer Landbau der Schweizerischen Gesellschaft für Umweltschutz. 1972 stellte Buess zusammen mit Werkführer Gerhard Lienhard den Gutsbetrieb der Schule Ebenrain auf biologische Bewirtschaftung um. Schon lange vor der Umstellung des Gutsbetriebs hatte sich Buess mit Fragen des Biolandbaus auseinandergesetzt. So korrespondierte er u. a. auch mit Leo Gisiger, dem Direktor der Forschungsanstalt für Agrikulturchemie Liebefeld, der zu den vehementesten Kritikern des Biolandbaus gehörte. In zahlreichen Vorträgen und Veröffentlichungen erläuterte Buess in den 1970/80er-Jahren seine Motive und Überlegungen zur Förderung des Biolandbaus.

Bestandsgeschichte:
Der Bestand wurde 2008 vom Archiv für Agrargeschichte erschlossen.

Abgebende Stelle:
Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FibL)

Form und Inhalt:
Der Bestand beinhaltet hauptsächlich Korrespondenz und Vortragsmanuskripte zum Bodenrecht, zum biologischen Landbau und zum landwirtschaftlichen Ausbildungswesen.

Bewertung und Kassation:
Bewertung: siehe Kassationsliste.

Neuzugänge:
-

Ordnung, Klassifikation:
Die innere Ordnung des Bestandes wurde soweit sinnvoll übernommen. Wo nötig wurden die Unterlagen zum besseren Verständnis neu geordnet.

Zugangsbestimmungen:
Frei

Verwandtes Material:
-

Standort:
Archiv für Agrargeschichte, Bern

Verzeichnung durch:
Archiv für Agrargeschichte

Verzeichnungsgrundsätze:
Gemäss ISAD(G) und ISAAR(CPF)

Zeitraum der Verzeichnung:
2008

Verzeichnis

SignaturTitelZeitraumVol.Stufe
722. 1Vorträge, Artikel und Manuskripte von Otto BuessS1
722. 1-01Lebenslauf19722Dos
722. 1-025-Jahr Jubiläum Landwirtschafts- und Haushaltungsschule Ebenrain: Vortragsnotizen 19582Dos
722. 1-0320-Jahr Jubiläum Landwirtschafts- und Haushaltungsschule Ebenrain: Vortragsmanuskript19762Dos
722. 1-04Biologischer Landbau: Vortragsmanuskripte und -typoskripte1974-19863Dos
722. 1-05Vortragsmanuskripte1950-19882Dos
722. 1-06Vortragsmanuskripte1955-19851Dos
722. 1-07Vortragsmanuskripte1955-19863Dos
722. 1-08Biologischer Landbau: Typoskripte19741Dos
722. 1-09Einführungskurs Biologischer Landbau: Kursunterlagen Bodenbiologie1985-19861Dos
722. 1-10Label Knospe: Typoskript, Zeitungsartikel19901Dos
722. 1-11Biolandbau in Österreich: Einführungsvortragundatiert1Dos
722. 1-12Manuskript, Kursprogramm, Literaturverzeichnis, darin auch: Referate von Peter Rusch, Hans Müller, Gerhard Lienhard19732Dos
722. 2DokumentationenS1
722. 2-01Ausgaben R-evolution20021Dos
722. 2-02Zeitungsartikel1956-19601Dos